Bundesverband zieht Bilanz: Keine Trendwende in Sicht
„Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bewegen wir uns auf einem passablen Niveau“, lassen der BVMI-Vorstandschef Prof. Dieter Gorny und BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke im Jahrbuch 2010 wissen. Das deutsche Musikgeschäft gab jedoch erneut nach: Der Bundesverband Musikindustrie weist für 2010 ein Umsatzvolumen von 1,669 Milliarden Euro aus.
Dieser Wert basiert auf dem physischen und digitalen Musikverkauf nach Endverbraucherpreisen inklusive Mehrwertsteuer, zudem fließen die - zunächst noch geschätzten - Einnahmen der Plattenfirmen aus den via GVL verteilten Tantiemen für Leistungsschutzrechte ein. Das Umsatzminus zum Vorjahr beziffert der BVMI auf dieser Basis mit 4,6 Prozent. Konzentriert man sich nur auf den Musikverkauf, fällt ein Minus von 5,5 Prozent an. Damit hat sich der Abschwung erneut beschleunigt, schließlich lag das Minus in diesem Bereich zwölf Monate zuvor noch bei 3,3 Prozent. (Quelle: Musikwoche)








